ANZEIGE – Industriepark Schwarze Pumpe: Wir müssen der Nukleus für Innovationen sein
Der Industriepark Schwatze Pumpe (ISP) versteht sich als Herz des Strukturwandels in der Lausitz. Symptomatisch erstreckt er sich über die brandenburgisch-sächsische Ländergrenze hinweg. Die ASG Spremberg GmbH, der auch das Industriepark-Management obliegt, ist deshalb nicht nur Wirtschaftsfördergesellschaft für die brandenburgische Stadt Spremberg, sondern auch für die sächsische Gemeinde Spreetal, auf deren Grund und Boden jeweils ein Teil des Areals des Industrieparks liegt. In der länderübergreifenden Zusammenarbeit kann die ASG deshalb auf reichhaltige Erfahrungen bauen. “Was die kommenden Jahre betrifft, steht ASG dennoch vor enormen Herausforderungen”, ist sich Roland Peine, Technischer Geschäftsführer der ASG und Industrie-Manager, bewusst.
Die wahrscheinlich größte Herausforderung ist der Fachkräftebedarf. Etwa 3500 Fachkräfte werden in den kommenden Jahren allein im Industriepark benötigt.
Ein weiteres Thema ist Wasser, was Brauchwasser und Abwasser einschließt und miteinander in direktem Zusammenhand steht.
Das Erschließen von Flächen und kontinuierliche Fitmachen der Infrastruktur für weitere Investoren kommt hinzu. Wenn alle Vermarktungen und Ansiedlungen klappen, kommt Roland Peine auf eine Investitionssumme von ca. 3,4 Milliarden EUR im Industriepark. Der ist mittlerweile gefragt wie noch nie. “Unsere vorhandenen Flächen hätten wir schon dreimal verkaufen können”, so der Industriepark-Manager.
Nur werden die kommunalen Verwaltungen mit diesem Boom an ihre Grenzen gebracht “Die Personaldecke reicht hinten und vorne nicht. Das Planungsrecht ist viel zu kompliziert. Hier braucht es schnell und massiv Erleichterung und Unterstützung.”
Dock 3 Lausitz: Strategische Basis für Innovationen
Mit dem 2020 eröffneten Gründer- und Kompetenzzentrum Dock 3 Lausitz hat der Zweckverband ISP strategisch gehandelt. Dort sind bereits erste Früchte sichtbar. Im März nahm Altech Industries Germany in der Werkhalle von Dock 3 eine Pilotanaluge zur Herstellung eines speziellen Beschichtungsmaterial für Batterien in Betrieb.
Die auch in Dock 3 ansässige Referenzkraftwerk Lausitz GmbH erhielt im Februar einen Förderbescheid über 28,5 Mill. EUR für die Entwicklung eines Musterkraftwerks zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Das sind nur zwei Beispiele, denen weitere folgen werden. Nicht umsonst haben Sachsen und Brandenburg im Dock 3 ein gemeinsames Lausitz Investor Center installiert.
Doch das Dock 3 platzt derweil fast aus allen Nähten. “Wir brauchen u.a. mehr Forschungsarbeitsplätze”, mahnt der ASG-Geschäftsführer an. Deshalb werde bereits über eine Erweiterung nachgedacht. “Da müssen dann unternehmensübergreifend Themen wie Kreislaufwirtschaft, die Produktion von grüner, bezahlbarer Energie, Energiespeicherung, Wasserstoff-Technologie usw. bearbeitet werden.”
Wasserbedarf bleibt riesig
Nicht zuletzt wünsche sich der Bund ein Forschungszentrum für Wasser und Abwasser. “Dringend notwendig”, bestätigt Peine: “Unser Wasserbedarf wird auch in Zukunft riesig bleiben.” Denn was die Versorgung betrifft, wird es in den nächsten Jahren immer enger werden.
Da werden schrittweise die umliegenden Tagebaue geschlossen und somit das von der LEAG bezogene Sümpfungswasser weniger. Mindestens 40.000 Kubikmeter täglich aber werden in Zukunft benötigt. “Dazu werden wir viele Gespräche brauchen”, so Roland Peine.
Denn schließlich, formuliert der Industriepark-Manager: “Wir müssen der Nukleus für Innovationen sein.” Und fügt überzeugt hinzu: “Und das sind wir.”
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ASG Spremberg GmbH
Industriepark Schwarze Pumpe
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