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Gründerwettbewerb in Kamenz

Es geht um Neuansiedlungen in der Innenstadt. Für die beste Idee gibt’s 5000 Euro Startkapital - und einen Sparkassen-Sonderpreis.

Lesedauer: 2 Minuten

Unter dem Slogan „Regional – Potenzial – Kapital“ haben Rathaus, Citymanagement und lokale Sponsoren einen Gründerwettbewerb für eine Ansiedlung in der Innenstadt ausgelobt. Auf diese Weise soll das beim Städtewettbewerb „Ab in die Mitte“ 2017 gewonnene Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden. Die Stadt Kamenz hatte gemeinsam mit der FH Dresden die Idee eines Kamenzer Spezialitätengeschäftes auf der Bautzner Straße verfolgt. Jetzt stehen 5 000 Euro Startkapital für die Umsetzung einer Geschäftsidee frei. Das Preisgeld wurde zweckgebunden für Beratungsleistungen, Ausstattung und Marketingmaßnahmen ausgelobt, heißt es in der Wettbewerbsausschreibung.

City-Managerin Anne Hasselbach gegenüber der WiS: „Das vorgeschlagene Geschäftsmodell sollte auf die Grund- und Nahversorgung sowie auf das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein der Menschen unmittelbar im Stadtzentrum Bezug nehmen.“ Mit der Auszeichnung werde angestrebt, die Identifikation mit regionalen Produkten zu fördern. Ziel sei es, mit Spezialitäten und die Sensibilität der Kamenzer und Gäste für regionale und lokale Erzeuger zu erhöhen, Anbieter und Produkte zu stärken und dabei unternehmerisches Handeln zu unterstützen.

Sonderpreis ausgelobt

Dazu wurden einige „Bewertungskriterien“ formuliert. Die Idee sollte im Erdgeschoss umsetzbar sein und auf die Vernetzung regionaler Akteure im „Regionalladen“ zielen. Wichtig sei der Nachweis , wie die Rückkopplung zwischen Verkäufer und Lieferanten funktionieren kann und es geht vor allem um messbare Aufenthaltsqualität, also auch eine entsprechende Außenwirkung der Ladenidee. Dazu gehöre auch die Planung von regelmäßigen Veranstaltungen, die der Kundenbindung dienen. Das setzt durchaus auch eine gewisse „Tourismusaffinität“ voraus, also auch „überregionale Wirkung“, wie es heißt. Ein Businessplan gehört ebenfalls dazu. Im Zuge der Auslobung soll es auch eine Auftaktveranstaltung für interessierte Teilnehmer mit einer kurzen Präsentation des Wettbewerbs, der Sponsoren sowie des Konzeptes der FH Dresden geben.

Neben dem Hautpreis von 5 000 Euro lobt die Ostsächsische Sparkasse Dresden auch einen Sonderpreis für Geschäftsleute im Innenstadt-Gebiet aus. Dabei geht es um 2 000 Euro – für das Konzept einer Neugestaltung, Erweiterung oder Neuausrichtung eines bereits bestehenden Ladengeschäftes, für Einführung des Unternehmens in das Online-Business oder die erfolgreiche Suche nach einer Unternehmensnachfolge. Der Sonderpreis wird durch die Sparkasse ausgelobt, aber die Cityinitiative Kamenz ist der Träger dieses Preises. Für die Umsetzung der prämierten Maßnahmen stehen die Partner des Wettbewerbes sowie das Citymanagement der Stadt Kamenz und die Wirtschaftsreferentin unterstützend zur Seite.

Bis zum 31. Dezember 2018 können Konzepte mit konkreten Absichten zur Umsetzung im Jahr 2019 eingereicht werden. Eine Jury beurteilt die Ideen und die Tragfähigkeit. Das Citymanagement und die Wirtschaftsförderung der Stadt unterstützen bei der Objektsuche und begleiten die Umsetzung der Geschäftsideen, heißt es in der Ausschreibung des Gründerwettbewerbes ausdrücklich. Anne Hasselbach: „Wir wünschen uns eine rege Teilnahme.“

 

Von Frank Oehl

Foto: © PR

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