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Hingucker an der A9: Wärmepumpenhersteller startet in neuer Niederlassung Leipzig

Das Gebäude ist nicht zu übersehen – die Max Weishaupt SE hat direkt an der Autobahn in Schkeuditz eine neue Niederlassung gebaut. Der Wärmepumpenhersteller hat dafür seinen bisherigen Standort in Markkleeberg verlassen – auch aus Marketinggründen.

Lesedauer: 2 Minuten

Laura Krugenberg

Schkeuditz/Leipzig. Wer auf der A9 zwischen dem Schkeuditzer Kreuz und der Anschlussstelle Leipzig-West unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Der weiße, 100-Meter lange Neubau mit dem roten Schriftzug ragt unmittelbar neben der Fahrbahn hervor.

Hier, auf einem 16.500 Quadratmeter großen Grundstück im Schkeuditzer Airport-Gewerbepark, hat die Gruppe Weishaupt kürzlich ihre neue Niederlassung bezogen. Nach eigenen Angaben zählt das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Wärmepumpen, Heizsystemen und Brennern weltweit.

Gewerbefläche ist „Filetstück“ an der Autobahn

„Die Planungen liefen schon einige Jahre, da wir uns dieses Filetstück an der A9 bereits vor zehn Jahren gekauft hatten“, sagt Senior-Chef Siegfried Weishaupt. Heute eine vergleichbare Gewerbefläche zu bekommen, sei fast unmöglich. Seit 1991 ist das Energietechnik-Unternehmen Max Weishaupt bereits in der Region ansässig. 2024 wurde jedoch bekannt, dass man den bisherigen Standort in Markkleeberg-Wachau verlassen will.

Ziel war vor allem die Max Weishaupt SE mit den Tochterfirmen BauGrund Süd und Neuberger unter ein Dach zu bekommen. „Jetzt haben wir all unsere Kernbereiche – Energietechnik, Energiemanagement und die Energiegewinnung gebündelt“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Weishaupt. Die Leipziger Niederlassung sei damit eines der repräsentativsten Objekte der gesamten Gruppe.

Nicht zu übersehen: Der weiße, 100-Meter lange Neubau mit dem roten Schriftzug ragt unmittelbar neben der Fahrbahn der A9 hervor.
Nicht zu übersehen: Der weiße, 100-Meter lange Neubau mit dem roten Schriftzug ragt unmittelbar neben der Fahrbahn der A9 hervor.
Quelle: HENRYC FELS

Neben mehr Platz überzeugte auch die bessere Lage. Die Niederlassung befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle und den Autobahnen A9 und A14. Hierdurch soll die Betreuung der Fachkunden gestärkt und ausgebaut werden: Von Schkeuditz aus betreut man Heizungsfachhandwerker und Ingenieurbüros im Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

42 Beschäftigte, davon 18 Servicetechniker, sind aktuell zuständig für das Angebots- und Auftragswesen sowie für die technische Beratung, den Service und Kundendienst. Künftig sollen 50 Mitarbeiter am neuen Standort tätig sein.

Forschungsprojekt mit HTWK Leipzig

Der Umzug hatte aber auch noch einen anderen Grund: „Das ist das beste Marketing“, sagt der Seniorchef. Insgesamt hat das Unternehmen 30 Niederlassungen in ganz Deutschland – viele davon nah an Autobahnen gelegen und somit gut sichtbar.

Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Schwendi (Baden-Württemberg). Dort betreibt die Weishauptgruppe auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. In der neuen Niederlassung in Schkeuditz kooperiert man gemeinsam mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) für ein Forschungsprojekt zur Geothermie.

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