Suche
Suche

Löbauer Firma für sächsischen Unternehmerpreis nominiert

Die Bau-Brigade aus Löbau tritt im Wettbewerb um Sachsens bestes Start-up-Unternehmen an. In nur drei Jahren ist der Betrieb schnell gewachsen und erfolgreich – trotz schwieriger Lage in der Baubranche.

Lesedauer: 2 Minuten

Thomas Wockatz vor dem künftigen, neuen Firmensitz der Bau-Brigade, der gerade auf einem alten Rittergut in Laucha bei Löbau entsteht. Quelle: Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Romy Altmann-Kühr

Löbau. Auch in diesem Jahr wird wieder Sachsens Unternehmer des Jahres gewählt. Eine Jury aus Vertretern von sächsischen Medien- und Wirtschaftsunternehmen – unter anderem auch der Sächsischen Zeitung – kürt aus rund 100 Bewerbern die Gewinner. Sie konnten sich entweder selbst bewerben oder wurden von Dritten vorgeschlagen.

Als eines von insgesamt nur drei Unternehmen aus der Oberlausitz ist 2026 die Bau-Brigade aus Löbau unter den Nominierten. Die Firma, die erst im Herbst 2022 an den Start ging, tritt in der Kategorie „Sachsen gründet – Start-ups“ an. Dort werden Firmen ausgezeichnet, die sich in den vergangenen fünf Jahren in Sachsen gegründet haben. In der Kategorie „Unternehmen des Jahres“ werden Betriebe berücksichtigt, die schon länger bestehen.

Von null auf 28 Mitarbeiter in kurzer Zeit

Die Bau-Brigade Löbau wird von den Brüdern Thomas und Sandro Wockatz geführt. Inzwischen haben sie 28 Mitarbeiter – nur gut drei Jahre nach der Gründung. Trotz Flaute am Bau läuft ihre Firma gut. Die Bau-Brigade hat sich auf die Sanierung alter Bausubstanz spezialisiert. Außerdem bietet der Betrieb Dienstleistungen rund um Haus und Garten an. Den Erfolg führt Chef Thomas Wockatz auch auf das gute und familiäre Miteinander in der Firma zurück. „Das merken die Kunden.“ 2025 erzielte das Unternehmen einen Netto-Umsatz von 1,5 Millionen Euro. Derzeit saniert die Firma einen alten Gutshof in Laucha bei Löbau. Dort entsteht der künftige Firmensitz. In diesem Jahr soll die Firma auf dem Gelände einziehen, berichtet Wockatz.

Das Löbauer Unternehmen ist in diesem Jahr das einzige aus dem Kreis Görlitz, das im Wettbewerb bei den Newcomern antritt. Nur ein weiteres Unternehmen aus der Oberlausitz ist dabei, die Bischofswerdaer Firma Paligo von Robert Gnauck. Bei den länger etablierten Firmen ist zudem ein Unternehmen aus Kamenz nominiert.

„Wir haben uns gar nicht selber beworben, sondern wurden von jemandem vorgeschlagen“, sagt Thomas Wockatz von der Bau-Brigade, einer der beiden Geschäftsführer. „Von wem, wissen wir nicht. Wir haben dann einen Fragebogen zugeschickt bekommen.“

Im März will die Jury zusammenkommen und ihre Entscheidung über die Gewinner treffen. Anfang Mai findet die Auszeichnungsveranstaltung in der Gläsernen Manufaktur in Dresden statt. Vertreten sind in der Kategorie der neu gegründeten Firmen die unterschiedlichsten Branchen und Bereiche – von der mobilen Katzenbetreuung bis zur Schadstoffsanierung.

SZ

Das könnte Sie auch interessieren: