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Moderne Praxis für effiziente Zahnmedizin

Patientennah und smart: In der Praxis von Dr. Conrad Kühnöl erleichtern automatisierte Prozesse Diagnose und Behandlung.

Lesedauer: 2 Minuten

Von Prophylaxe bis Implantologie: In der Zahnarztpraxis von Dr. Conrad Kühnöl in der Dresdner Südvorstadt profitieren die Patienten von smarten, miteinander vernetzten Geräten.  Foto: PR/Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Conrad Kühnöl

Einem Zahnarztbesuch blicken viele Patienten nicht mit der größten Freude entgegen. Schließlich gehören komplizierte chirurgische Eingriffe wie Knochenaufbau oder der Einsatz aufwendiger Membranen und Ersatzmaterialien für Implantate noch zum Alltag in den Praxen. Dr. Conrad Kühnöl ist jedoch überzeugt: „Die intelligente Vernetzung digitaler Technologien bringt eine deutliche Entlastung der Patienten.“ Der Mediziner, der auch einen Masterabschluss als Ingenieur hat und weltweit Fachvorträge hält, kennt die Vorzüge, die smarte Zahnarztpraxen für Patienten und Ärzte bieten. „Nicht nur die Operationsmethoden werden deutlich vereinfacht. Moderne Implantatsysteme kombiniert mit smarten Technologien reduzieren außerdem Schmerzen, zeitlichen Aufwand und letztlich die Kosten für den Patienten.“ Und das nicht zu Ungunsten der Qualität: In der Regel erreicht man mithilfe digitaler Unterstützungssystemen sogar eine höhere Präzision.

In der Praxis von Dr. Kühnöl in der Dresdner Südvorstadt prägen smarte Mikroskope und handliche Zahn-Scanner das Bild – klingt nach Zukunft, ist aber Gegenwart. „Ich versuche immer, über den Tellerrand zu blicken“, erklärt er – und dafür erhielt er bereits den Tagungsbestpreis auf dem Deutschen Zahnärztetag. „Die vielen Bildschirme und Geräte wirken auf den ersten Blick spacig, erleichtern die Arbeit aber enorm.“

Datenmanagement  und KI für bestmögliche Behandlung

„Obwohl wir in Deutschland in vielen, auch zahnmedizinischen, Bereichen führend sind, finden diese Technologien bisher wenig Anwendung.“ Mit vernetzten Assistenzsystemen und intelligentem Datenmanagement werden allgemeine Zahnärzte zu effizienten Spezialisten – Beispiele finden sich in der Praxis von Dr. Kühnöl zuhauf. Er schildert etwa den Fall einer Seniorin, die gestürzt war und neuen Zahnersatz benötigte: „Da die alte Brücke bei uns digital hinterlegt ist und unsere Geräte miteinander verknüpft sind, hatte die Patientin innerhalb von gerade mal 60 Minuten ihren neuen Zahnersatz.“

In der Radiologie greift zudem die KI dem Zahnarzt unter die Arme: „Es dauert zwei Minuten, bis ein Röntgenbild ausgewertet ist.“ Dann präsentiert der Algorithmus eine Diagnose – „die KI übersieht viel weniger als der Mensch.“ Dennoch entscheide am Ende immer der Arzt, welche Maßnahmen ergriffen werden.

Digitaler Zwilling  und selbstwachsender Knochen

Auch bei der Prophylaxe sorgen die modernen Geräte für ein Mehr an Effizienz. „Mit der sogenannten mikroskopischen Fluoreszenzanalyse können wir genau analysieren, ob es sich bei Verfärbungen am Zahn um aktive Karies handelt.“ Folglich lasse sich unnötiges Bohren vermeiden.

Komplizierte Eingriffe wie eine Wurzelkanalbehandlung – also die Entfernung von entzündetem oder abgestorbenem Zahnmark – ist dank digitaler Unterstützung ebenso schnell erledigt. „Der smarte Bohrer stoppt automatisch, wenn er am Ende des Wurzelkanals angekommen ist.“ Statt einer Stunde sitzt der Patient nur noch wenige Minuten auf dem Behandlungsstuhl – trotzdessen wird das Ende der Wurzel präzise erreicht und der Wurzelkanal optimal aufgearbeitet.

Den größten Mehrwert bringt die moderne Zahnmedizin wohl in den Bereichen Chirurgie und Implantologie. Mit einem Scan der Zähne und ein paar Klicks lässt sich ein digitaler Zwilling anfertigen. Dieser dient dem Arzt in Kombination mit dem 3-D-Röngtenmodell als Grundlage. Das Programm modelliert dann nicht „nur“ eine Schiene, die den Bohrer an die passende Stelle im Mund des Patienten navigiert, sondern ebenso Implantate und Kronen, die virtuell eingepasst und biogenerisch auf den Biss angepasst werden. Die individuellen Aufbauten entstehen direkt vor Ort per 3D-Drucker oder CNC-Fräse. Dank der enormen Zeit- und Aufwandsersparnis ist das fertige Implantat am Ende sogar bis zu 50 % günstiger. Und die moderne Implantologie bietet eine weitere Sensation: „Bei den modernen Implantatsystemen regeneriert sich der Knochen zudem von selbst“, erklärt Dr. Kühnöl. „Dem Patienten werden also mehrere Operationen zum Knochenaufbau erspart.“

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