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100 neue Jobs für die Oberlausitz

01.12.2019
In Sachsen soll eine neue Außenstelle des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle angesiedelt werden. Das hat vor allem mit der Kohle zu tun.

In Weißwasser wird eine neue Abteilung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) angesiedelt. Damit entstehen in der Lausitz 100 neue Arbeitsplätze. Wie das Wirtschaftsministerium in Berlin am Dienstag mitteilte, werde das Bafa künftig auch wichtige Aufgaben in der Umsetzung der Klimaschutzprogramme übernehmen, vor allem bei der Energieeffizienz von Gebäuden.

CDU-Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach auf Twitter von einer guten Nachricht für die Lausitz. Die Bundesregierung hatte im Zuge des geplanten Kohleausstiegs versprochen, innerhalb der nächsten zehn Jahre 5.000 neue Arbeitsplätze in vom Strukturwandel betroffenen Regionen anzusiedeln, also auch in der Lausitz.

An den Bemühungen, die neue Außenstelle in die Oberlausitz zu holen, waren auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (DCU) beteiligt. Wie Jurk zu Wochenbeginn mitteilte, soll die neue Abteilung unter anderem die Austauschprämie für Ölheizungen, aber auch die Bearbeitung von Anträgen auf Anpassungsgeld für ehemalige ältere Bergleute übernehmen. Derzeit werde mit dem Bund über die Konditionen zu einer konkreten Immobilie in Weißwasser verhandelt, am 1. März 2020 sollen die ersten Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen.

Kernaufgabe des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit Hauptsitz in Eschborn (Hessen) ist die Ausfuhrkontrolle. Außerdem betreibt die Behörde Wirtschaftsförderung für kleine und mittlere Unternehmen und fördert energieeffiziente Techniken sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien beim Heizen. Die Behörde beschäftigt gegenwärtig rund 1.000 Menschen. (dpa)

 

Foto: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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