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Angriffspunkt KMU

28.04.2021
Gehen Sie davon aus, dass Sie betroffen sind.

Es ist der Super-GAU für jedes Unternehmen: Plötzlich geht nichts mehr, weil Hacker die IT-Infrastruktur komplett lahmgelegt haben. Kein Zugriff mehr auf Geschäftsdaten, Stillstand der Produktion und dazu die bange Frage, was die Cyber-Kriminellen mit den gestohlenen Informationen anfangen könnten. Was für Laien nach einer Ausnahmesituation klingt, passiert inzwischen häufig und überall auf der Welt.

Kleine und mittelständische Betriebe im Fokus

Erst vor kurzem machte die sogenannte „Hafnium“- Attacke Schlagzeilen. Benannt nach der chinesischen Hafnium-Gruppe nutzten Hacker eine Sicherheitslücke im Mailsystem Microsoft Exchange, um Daten abzugreifen.

Anfangs hatte man es zwecks Datenspionage gezielt auf amerikanische Behörden, Forschungseinrichtungen und Firmen abgesehen. Nach Herausgabe eines Patches von Microsoft und diversen Anleitungen im Internet haben viele auch nicht professionelle Hacker die Sicherheitslücke für sich ausgenutzt. Das Ausmaß der Angriffe ist derzeit noch nicht abzuschätzen.

Betroffen von Cyber-Angriffen sind somit längst nicht nur die Global Player. „Gerade weil kleinere Unternehmen oft glauben, nicht interessant genug für Hacker zu sein, haben diese leichtes Spiel.“ weiß Sandra Zander, Geschäftsführerin der Dresdner IBH IT-Service GmbH. Das Unternehmen betreut zahlreiche Kunden aller Branchen – und das schon seit 30 Jahren. Entsprechend groß ist der Erfahrungsschatz des Teams.

Gerade in den letzten Jahren stand die IBH zahlreichen Kunden nach Hackerangriffen zur Seite. Firmen, deren Infrastruktur nach Verschlüsselungstrojanern in kürzester Zeit komplett neu aufgebaut werden musste. Der Schaden für viele dieser Unternehmen war teilweise existenzbedrohend. Daher muss der Mittelstand die IT-Security stärker ins Bewusstsein rücken und zur Chefsache machen.

Breit angelegtes Portfolio

Ob als IT-Infrastrukturdienstleister oder Rechenzentrumsbetreiber, die IBH legt immer Wert auf individuelle Lösungen. Die Angriffe laufen nach Erfahrung der IT-Experten meist gezielt und viel zu einfach ab, so dass die Unternehmen diese anfangs nicht bemerken. Im Falle der Hafnium-Attacken gelangten die Täter über Outlook Web Access, ECP, Active-Sync oder die EWS-Schnittstelle problemlos ins System.

Registriert wird das meistens erst, wenn es zu spät ist. Wenn sich dann herausstellt, dass es kein Backup gibt, kann es schnell sehr ernst werden und der weitere Geschäftsbetrieb in Frage stehen. IBH hilft Firmen dabei, das Risiko zu minimieren. Ganz ausschließen, da sind sich alle Fachleute einig, könne man es nie. „Aber man kann vorbereitet sein, gewartete Firewall-Systeme, aktive Netzwerküberwachung rund um die Uhr oder die Auslagerung zu einem externen Rechenzentrum sind Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Security“, so Sandra Zander.

Den Anfang macht die Bewertung der tatsächlichen Situation des Unternehmens anhand eines Penetrationstests. Das Dresdner Unternehmen hat ein eigenes Rechenzentrum in Dresden, das sich bewährt hat. So waren die RZ-Kunden der IBH nicht von der Hafnium Cyberattacke betroffen. Mit 30 Jahren Erfahrung im Rücken kennen sich die Mitarbeiter nicht nur perfekt in Sachen Internet, Rechenzentrumsbetrieb und IT-Management aus. Als optimale Ergänzung bietet das Unternehmen zertifizierte Elektro- und Datenverkabelungen sowie Brandmeldeanlagen und Zutrittskontrollsysteme als Basis für sichere und performante IT-Netze an. Ein kompletter Rundum-Service mit 24-Stunden-Hotline und individuellen Serviceleistungen können ebenso genutzt werden wie Consulting- und Schulungs-Möglichkeiten.

Das Team der IBH IT-Service GmbH ist inzwischen auf über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. Und auch den Nachwuchs hat man dabei immer fest im Blick. So gibt es aktuell zwei Azubis und einen BA-Studenten im Unternehmen. Alle drei sammeln hier wichtige Praxiserfahrungen. Der Dresdner Familienbetrieb ist gut aufgestellt für eine Zukunft, in der kompetente Partner für IT-Sicherheit immer wichtiger werden.

IBH IT-Service GmbH - Ihr IT-Dienstleister

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