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Darum hört Dresdens Tourismus-Chef auf

Dresden 07.11.2019
Jürgen Amann äußert sich zu seinem überraschenden Weggang nach Köln. Und wie geht es jetzt in Dresden weiter?

Nach nur einem Jahr in Dresden hört Tourismuschef Jürgen Amann auf. Er geht nach Köln und wird sich dort um die Vermarktung der Rheinmetropole kümmern. „Die Entscheidung zu meinem Weggang ist mir nicht leichtgefallen, aber Köln ist mit über einer Million Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands und mit 6,3 Millionen Übernachtungen in der Top Five deutscher Tourismusstädte“, sagte Amann am Mittwoch. „Die mir angebotene Leitung der Köln Tourismus Gesellschaft stellt für mich als Touristiker einen weiteren Schritt in meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung dar.“

Die Nachricht kam am Dienstag völlig überraschend von der Köln Tourismusgesellschaft. Deren Aufsichtsrat hatte Amann einstimmig gewählt. Anfang 2020 wird er seinen neuen Posten antreten. In Dresden beginnt damit die Suche nach einem Nachfolger. Alle Fragen, auch was die interimsmäßige Führung der Dresden Marketinggesellschaft (DMG) angeht, würden in den nächsten Wochen mit dem Aufsichtsrat und den zuständigen Gremien besprochen, so Stadtsprecher Kai Schulz.

Amann, der im Oktober letzten Jahres an die Elbe kam, hatte vor, mehr Kongresse nach Dresden zu holen. Gemeinsam mit der Tourismusbranche und der Politik habe er in den vergangenen fast 14 Monaten einiges erreichen können und viele Weichen für die Zukunft gestellt, so der 47-Jährige. Dazu gehört ein neues Konzept zur Kongressakquise, das erstmals 2020 angewendet werden soll. Das Geld dafür hatte der Stadtrat allerdings schon zur Verfügung gestellt, als Amann noch gar nicht da war.

„Dresden, das Team der DMG und die Dresdnerinnen und Dresdner sind mir ans Herz gewachsen und werden einen speziellen Platz in meinem Leben behalten“, sagt er. 

 

Von Sandro Rahrisch

Foto: © Arvid Müller

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