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Dresdner räumen ab bei Sachsens Staatspreisen

15.07.2021
Auf der Futuresax-Innovationskonferenz wurden die Staatspreis für die beste Gründung, Innovation und das beste Transferprojekt verliehen.

Von Nora Miethke 

Im Rahmen der Sächsischen Innovationskonferenz in Dresden wurden am Mittwoch die besten Gründungsideen, modellhafte Transferprojekte sowie Innovationen sächsischer Unternehmen mit den prämiert.

Alle drei erste Plätze gehen in die Landeshauptstadt. So gewinnt die Additive Drives GmbH aus Dresden mit ihren leistungsstärkeren 3-D-gedruckten Komponenten für Elektromotoren den Sächsischen Gründerpreis. Das Start-up wurde erst vergangenes Jahr gegründet. Professor Jörg Steinbach vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erhält für seine modellhafte Transferleistung im Projekt um Radiopharmaka zur Diagnostik von Parkinson den ersten Platz des Sächsischen Transferpreises. Die Zukunft des Sehens mit holografischen 3D-Displays neu definieren - die visionäre Produktinnovation von SeeReal Technologies aus Dresden holt den ersten Platz des Sächsischen Innovationspreises. Die neuartigen Displays ermöglichen 3-D-Sehen ohne zusätzliche Brille. Der Futuresax-Publikumspreis ging an das Dresdner Start-up Apinima, das plastikfreie Produkte wie Naturkosmetik und Bienenwachstücher herstellt.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) überreichte den Platzierten aus Dresden, Leipzig, Chemnitz sowie den Landkreisen Leipzig und Mittelsachsen die mit insgesamt 110.000 Euro dotierten Preise. Aufgrund der Pandemie fand die Innovationskonferenz statt. 500 Zuschauer und Zuschauerinnen verfolgten die Veranstaltung online. Die Preisträger und Nominierten trafen sich in der Dresdner Messe. Der Transfer- und der Innovationspreis werden nur alle zwei Jahre vergeben. Die Anzahl und die Qualität der Einreichungen für die Sächsischen Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation zeigten, dass die Innovationskraft trotz der Corona-Pandemie weiterhin hoch sei, betonte Dulig. Teilweise wurde durch die pandemiebedingten besonderen Herausforderungen sogar die Kreativität verstärkt angeregt, hieß es. Die Projekte tragen zur Lösung von Zukunftsthemen wie E-Mobilität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Gesundheit und vielen anderen technologischen und gesellschaftlichen Fragen bei.

Ausgezeichnet wurde auch die beste Idee für ein Innovationszentrum der Zukunft und diese kommt aus Leipzig. Die RegioKüche Leipzig, ein Innovationslabor der Egenberger Lebensmittel GmbH, will kleine regionale Lebensmittelbetriebe in und um Leipzig bei der Entwicklung neuer Ernährungsprodukte unterstützen.

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