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Erschließung für Neu-Mühlrose gern ab April

Landkreis Görlitz 13.03.2019
Noch im März soll der Grundlagenvertrag für die Umsiedlung von Alt-Mühlrose unterzeichnet werden.

Der Grundlagen-Vertrag für die Umsiedlung von Mühlrose nach Schleife-Nord Groß Dübener Weg soll noch im März von allen Beteiligten unterzeichnet werden. Das sind Trebendorf als abgebende Gemeinde, Schleife als aufnehmende Gemeinde und der Kohlekonzern Leag (Lausitz Energie Bergbau AG).

Die planmäßige Erschließung des Umsiedlungsstandortes soll am 1. April beginnen, sagte Schleifes Bürgermeister Reinhard Bork (CDU). „Als aufnehmende Gemeinde kommt jetzt auf uns eine Menge Arbeit zu. Wir sind dafür bereit“, versicherte er. Das Bekenntnis der Leag zur Abbaggerung und Umsiedlung von Mühlrose sieht er als klares Signal.

Gewissheit für die Lebensplanung

Damit, so Reinhard Bork, könnten die Einwohner jetzt neue Hoffnung, neue Sicherheit und neue Gewissheit für ihre weitere Lebensplanung schöpfen. Die Umsiedlung, so ist er überzeugt, biete die Chance, die Dorfgemeinschaft und die Nachbarschaften am neuen Wohnstandort zu erhalten. Am 14. Februar hatte die Leag die Nachricht in Mühlrose in nicht öffentlicher Einwohnerversammlung verkündet.

Der Bebauungsplan für den Umsiedlungsstandort lag vom 1. Februar bis 5. März im Gemeindeamt Schleife öffentlich aus. Bürger und Interessierte konnten ihn einsehen. Zudem wurde der Entwurf des Bebauungsplanes öffentlich bekannt gemacht. Gleichzeitig konnten Bürger die Unterlagen auf der Schleifer Homepage und auf dem zentralen Landesportal Sachsen digital einsehen. „Im Gemeindeamt sind auch einige Stellungnahmen eingegangen, die an das zuständige Planungsbüro weitergeleitet wurden. Sie werden dort entsprechend ausgewertet und abgewogen“, erläuterte Steffen Seidlich, Leiter des Amts für Planen, Bauen, Bergbau der Verwaltungsgemeinschaft Schleife,  in der Gemeinderatssitzung in Schleife. „Ziel ist, dass wir den notwendigen Beschluss zum Satzungsentwurf für diesen Bebauungsplan spätestens im Juni-Gemeinderat fassen.“

Somit könnten die notwendigen Erschließungsarbeiten nach öffentlicher Bekanntmachung beginnen.

 

Von Andreas Kirschke

Foto: ©  Jens Kaczmarek/Lausitznews.de

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