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Neukirch: Neue Pläne fürs Einkaufszentrum

26.06.2020
In der Passage "Eisengießerei" werden die Handelsflächen reduziert - damit an anderer Stelle im Ort gebaut werden kann.

Von Elke Braun

Roßwein. Wer sein Auto auf dem Parkplatz am Brückenplatz parkt, muss derzeit keine Parkscheibe hineinlegen.

Die Schilder, die an der Einfahrt darauf hinweisen, dass das Parken für zwei Stunden mit Einlegen der Parkuhr frei ist, sind weg. „Das ist aber nur vorübergehend so“, teilte das Ordnungsamt der Stadt auf Nachfrage mit.

Vor einigen Tagen sind die Pfosten, an denen die Schilder befestigt waren, einfach umgeknickt gewesen. „Da hat vermutlich jemand zuviel Kraft gehabt“, sagt eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Genaueres sei nicht bekannt, die Verwaltung können nur mutmaßen. Niemand habe etwas gesehen. Das Gleiche sei auch an einem Parkplatz am Stollen passiert.

Auch dort wurden die Pfosten mit den Schildern umgestoßen. Damit sich an den umliegenden Stangen niemand sein Auto ruiniert oder vielleicht Fußgänger darüber fallen, hat der Bauhof die Pfosten einschließlich der Schilder zunächst erst einmal weggeräumt. Sie sollen nun repariert und in Kürze wieder aufgestellt werden. 

Ordnungswidrigkeits-Verfahren eingestellt

So lange müssen Autofahrer nicht befürchten, dass vom Ordnungsamt ein Knöllchen hinter den Scheibenwischer geklemmt wird, wenn keine Parkuhr eingelegt oder das Auto länger als zwei Stunden abgestellt worden ist.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind von einem Autofahrer, der einen Strafzettel kassiert hatte, erst darauf hingewiesen worden, dass die Schilder fehlen. „Ich dachte, das Einlegen der Parkuhr ist auf dem Parkplatz nicht mehr erforderlich“, erzählt André Böhme, der in Roßwein einen Termin wahrnehmen musste. 

Als er nach einer dreiviertel Stunde zurück an sein Fahrzeug kam, klemmte ein Knöllchen an der Windschutzscheibe. „Ich habe mich dann an das Ordnungsamt gewandt und die Sachlage dargelegt. Die Mitarbeiterin hat mir umgehend geantwortet und mitgeteilt, dass das Verfahren eingestellt wird und ich das Geld nicht bezahlen muss“, so Böhme. 

Die Ordnungsbediensteten hatten von dem Vorfall erst im Nachhinein erfahren.

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