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New Work: Die Schere zwischen Recht und Selbstbestimmtheit

10.03.2020
Unsere Gesellschaft wandelt sich von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft. Eine Folge dieser Entwicklung ist New Work – der Transformationsprozess in die Arbeitswelt der Zukunft. Wunsch, Wirklichkeit und Rechtsrahmen driften dabei häufig auseinander. Experten der Dresden International University zeigen Chancen und Risiken moderner Arbeitsmodelle und Organisationsformen auf.

„Die Zeit der Alphatiere ist vorbei“, sagt Kim Alexandra Notz, Geschäftsführerin bei KNSKB+, im Interview mit HORIZONT im Februar. Dahinter steht die Neuaufstellung der Agentur – das große Thema „New Work“, das Notz mit vielen Unternehmen teilt. Glaubt man dem Sozialphilosophen Frithjof Bergmann ist „New Work“ die Antwort der Arbeitswelt auf Globalisierung und Digitalisierung. Auf dem Weg hin zu einer Wissensgesellschaft müssen sich Unternehmen dem Wertewandel, sprich den flexibleren Vorstellungen der Arbeitnehmer, stellen. Das bedeutet, dass sowohl Arbeitsräume also auch Unternehmensstrukturen zeitlich, räumlich und organisatorisch neu definiert werden müssen. Selbstständigkeit, Individualität und Transparenz sind die zentralen Werte dieser „Arbeitswelt 4.0“. Durch die „neue Freiheit“ vermischen sich Privat- und Berufsleben und somit auch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Haben Arbeitnehmer ein Recht auf flexible Arbeitszeiten? Welche Anforderungen muss das Homeoffice erfüllen? Und wie kann das Einhalten einer Höchstarbeitszeit sichergestellt werden? Mit Fragen im Spannungsfeld von „New Work“ und Arbeitsrecht beschäftigt sich der weiterbildende Studiengang „Wirtschaft und Recht“ an der Dresden International University (DIU).

New Work erfordert interdisziplinäre Experten

Die Transformationsprozesse in der Arbeitswelt zeigen einmal mehr, wie stark Führungskräfte heute interdisziplinär aufgestellt sein sollten. Daher setzt die DIU auf Studiengänge, die Kompetenzen aus unterschiedlichen Fachgebieten verbinden – wie im Studiengang „Wirtschaft und Recht“. Die Studierenden werden hier dazu befähigt, Lösungen aus unternehmerischer und juristischer Perspektive zu entwickeln. Dadurch sind Absolventen der DIU für die ständig steigenden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerüstet. Schwerpunkte des Studiums sind unter anderem:

  • Finanzierung und Sanierung
  • Personal
  • Steuern
  • Unternehmensgrundlagen
  • Nationaler und internationaler Wettbewerb
  • Verträge

 

Jurist oder Arzt? Beides!

Auch die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht mit einer Veränderung von Abläufen und Prozessen einher, die Fachkräfte vor neue Herausforderungen stellt. Ärzte müssen heute nicht mehr nur ihr medizinisches Fachgebiet beherrschen, sondern betriebswirtschaftliche und rechtliche Entscheidungen treffen. Der weiterbildende Studiengang „Medizinrecht“ an der DIU vermittelt juristischen und medizinischen Absolventen interdisziplinäre Kompetenzen.

Das Studium befasst sich inhaltlich unter anderem mit den Themen:

  • Einführung in das Medizinrecht
  • Berufsrecht der Heilberufe
  • Vertragsbeziehungen zwischen Arzt und Patient sowie zwischen Krankenkasse und Leistungserbringer
  • Arzthaftungsrecht
  • Strafrecht
  • Arzt und Zahnarzt in der Niederlassung und im Krankenhaus

Beide Studiengänge starten wieder im März/ April. Mehr Informationen gibt es hier

Dresden International University GmbH
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: 0351 40470 140

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