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Staat zahlt für Gesundheit

09.10.2020
Ein Fördertopf unterstützt Firmen bei der Fitness ihrer Mitarbeiter. Dafür muss übrigens nicht jeder Unternehmer ein eigenes Angebot präsentieren.

Work-Life-Balance – ein Wort, das noch vor einigen Jahren in Personalgesprächen keine Rolle spielte. Doch die Arbeitswelt hat sich verändert, die Gesellschaft hat sich verändert. Und natürlich nicht nur die Ansprüche an die Mitarbeiter, sondern auch umgekehrt, die Ansprüche der Mitarbeiter an die Unternehmen. Das wiederum hat natürlich auch mit der sich wandelnden Arbeitswelt zu tun: nicht zuletzt mit den zunehmenden psychischen Belastungen durch immer wieder neue Informations- und Kommunikationstechnologien beispielsweise sowie den immer mehr um sich greifenden Zeitdruck.

Und genau deshalb werden Begriffe wie Work-Life-Balance für die Mitarbeiter – und für Unternehmen – immer wichtiger.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei das Thema Gesundheitsvorsorge. Angebote wie Fitnesskurse oder betriebliche Gesundheitsleistungen beispielsweise. Um die Firmen mit diesen Problemen nicht allein zu lassen – und Gesundheitskosten natürlich auch für die Gesellschaft insgesamt ein nicht unbedeutender Faktor sind –, unterstützt der Staat seit diesem Jahr Unternehmen finanziell. Mit bis zu 600 Euro jährlich pro Mitarbeiter; als sogenannte steuerfreie Gesundheitsleistung für Arbeitgeber. Wobei – so das Bundesgesundheitsministerium dazu – die betriebliche Gesundheitsförderung neben dem Bereich des Gesundheits- und Arbeitsschutzes auch das betriebliche Eingliederungsmanagement sowie der Personal- und Organisationspolitik umfasst.

Natürlich kann nicht jede Firma ein eigenes Fitnessstudio aufbauen, einen eigenen Betriebsarzt anstellen oder Kurse oder Behandlungen im Unternehmen anbieten. Deshalb kann die staatliche Förderung auch für externe Angebote eingesetzt werden. Für Gesundheitszentren beispielsweise, die entsprechende Kurse organisieren. (JF)

 

Weitere Infos zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind auf der Internetseite des

Bundesgesundheitsministeriums zu finden: www.bundesgesundheitsministerium.de

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