Löbau. Besondere Aktionen werden für die Händler in den kleineren Innenstädten immer mehr zu einem wichtigen Instrument, um Kunden zu locken. Dass der stationäre Handel zu kämpfen hat, weil immer mehr online eingekauft wird, ist ein Trend, der seit Jahren anhält. Eine Studie der IHK zum Einzelhandel in Sachsen stellte im vergangenen Jahr fest, dass sich der stationäre Handel nicht in gleichem Maße entwickelt wie der Onlinehandel. Auch die Lockdowns hätten zu dieser Entwicklung beigetragen. Innenstädte hätten nun vermehrt mit Ladenleerstand zu kämpfen.
Die Umsatzentwicklung ist dabei insgesamt in Deutschland in den verschiedenen Branchen sehr differenziert, stellte die Analyse fest. So gab es in den vergangenen Jahren ein deutliches Plus im Bereich Kosmetikartikel, bei Apotheken oder auch bei Heimwerkerbedarf. Ein Minus verzeichnen hingegen die Branchen Computer und Software sowie Unterhaltungselektronik. Die Kaufkraft liegt in Sachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
Bewerbungen bis 30. April möglich
Das ist auch in Löbau nicht anders. Hier ist der Verein der Werbegemeinschaft sehr aktiv. Mit dem Osterhasentag eine Woche vor Ostern und dem Wichteltag am ersten Advent gibt es zwei traditionelle Tage, an denen Geschäfte öffnen und besondere Aktionen und kleine Events anbieten.
An jenen beiden Sonntagen dürfen Geschäfte innerhalb der historischen Altstadt zwischen 12 und 18 Uhr öffnen und verkaufen. Außerdem sind der 13. September zum Stadtfest und der 13. Dezember zum Weihnachtsmarkt verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr. Jährlich legt die Stadt neu fest, welche Sonntage das sind. Vor Kurzem hat der Stadtrat für 2026 einen Beschluss dafür gefasst.
Für das Stadtfest sucht die Stadt derweil bereits weitere Mitstreiter. Es findet vom 11. bis 13. September statt. Die Vorbereitungen haben begonnen, teilt die Stadt mit. Anmeldungen von Schaustellern und Anbietern sind ab sofort möglich, auch Beiträge fürs Kulturprogramm sind gefragt. Die Formulare für die Bewerbung sind auf der Homepage der Stadt Löbau abrufbar und sollen bis spätestens 30. April eingereicht werden.
SZ


