Kamenz. Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte konnte Mast-Jägermeister im Jahr 2025 Marktanteile gewinnen. Bei der Kernmarke Jägermeister wurde der Absatz um 7,7 Prozent auf 117,6 Millionen 0,7-Liter-Flaschen gesteigert.
Der Jahresumsatz der Firma stieg im vergangenen Jahr auf 882 Millionen Euro. Darüber informiert die Pressestelle des Unternehmens. Explizit für das Kamenzer Werk liegen keine Zahlen vor.

Quelle: Entwurf: Code Unique, Dresden; Repro: Matthias Schumann
Jägermeister ist weltweit in über 150 Märkten vertreten. Der Auslandsanteil liegt bei 85 Prozent. Die Abfüllwerke in Kamenz und Wolfenbüttel beliefern alle diese Märkte.
„Die in Kamenz abgefüllten Flaschen werden in die ganze Welt exportiert“, erklärt Anna Heilmann von der PR-Abteilung des Unternehmens auf Nachfrage. In Kamenz sind derzeit 68 Mitarbeiter beschäftigt, davon drei Auszubildende zum Maschinenbediener und im Büromanagement.
17 Millionen Euro in Kamenz investiert
In wenigen Wochen gibt es in Kamenz einen besonderen Grund zum Feiern. Am 23. April wird das neue Fasslager offiziell eingeweiht. Das Unternehmen investierte in die Erweiterung mehr als 17 Millionen Euro.
Das Fasslager hat eine Kapazität von 225 Eichenfässern, in denen der Jägermeister-Extrakt für 55 Millionen 0,7-Liter-Flaschen lagern wird. Rechnet man das Ganze hoch und ist das Lager später einmal gefüllt, lagern in Kamenz dann rund 38 Millionen Liter Jägermeister.
Erster Spatenstich für das neue Fasslager war im November 2023. Richtfest wurde im Februar 2025 gefeiert, und jetzt, reichlich ein Jahr später, die Einweihung. „In den darauffolgenden Monaten erfolgt dann die Inbetriebnahme des Fasslagers“, so Anna Heilmann.
SZ


