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Sachsens Pro-Kopf-Einkommen liegt weiterhin unter dem Bundesschnitt

Trotz einer Steigerung von 5,8 Prozent liegt das verfügbare Einkommen in sächsischen Haushalten weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt.
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Bild voll mit 50- und 20-Euro Scheinen.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2022 in Sachsen eine Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens von 5,8 Prozent. © Hannes P. Albert/dpa

(dpa)

Kamenz. Das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen in Sachsen ist 2022 gestiegen – liegt aber weiterhin unter dem bundesweiten Schnitt. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, kletterte das Durchschnittseinkommen der Menschen in Sachsen im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 23.536 Euro. Zum Vergleich: Bundesweit stieg das Pro-Kopf-Einkommen um 5,6 Prozent auf 25.830 Euro.

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Sachsen hatte laut Statistik 2022 ein Volumen von rund 95,7 Milliarden Euro – 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Landesamt führt die Entwicklung in erster Linie auf die genau wie im gesamtdeutschen Vergleich gestiegenen Primäreinkommen sowie das etwas stärkere Plus bei den monetären Sozialleistungen zurück. Entgegengesetzt wirkten demnach vor allem die in Sachsen deutlicher gestiegenen Nettosozialbeiträge.

Während der Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Primäreinkommen in Sachsen rund 81 Prozent betrug, lag dieser Anteil in den westdeutschen Ländern – ohne Berlin – bei rund 76 Prozent. Ursache hierfür seien die deutlich höheren Vermögenseinkommen in Westdeutschland.

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