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Saxonia Galvanik nimmt neue Großanlage in Betrieb

Das Unternehmen profitiert vom wachsenden Bedarf der Autoindustrie. Die jüngste Investition wurde auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit geplant.

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Blick auf die neue Beschichtungsanlage SAXONIA Galvanik GmbH.
Blick auf die neue Beschichtungsanlage SAXONIA Galvanik GmbH. Foto: Jan Gutzeit

Von Annett Kschieschan

Halsbrücke. Kurz vor dem Jahresende geht bei der Firma Saxonia Galvanik in Halsbrücke bei Freiberg eine neue Investition an den Start. Durch die Großanlage für die galvanische Beschichtung von stromführenden Elementen kann das Unternehmen seine Kapazitäten für Metallgalvanik nach eigenen Angaben versechsfachen. Durch „stark steigende Bedarfe sowohl in der Elektroindustrie als auch der E-Mobilität“ seien die bisherigen Beschichtungskapazitäten im 24/7-Betrieb zuletzt zu 100 Prozent ausgelastet gewesen. Die GmbH hat sich neben der Kunststoffgalvanik auch in der Versilberung von Kupferkontakten für die Elektroindustrie einen Namen gemacht. Um immer auf der Höhe der Zeit zu sein, wurde in den vergangenen Jahren bereits in den Ausbau der Verzinnung, der Unternickelung und der Passivierung stromführender Metallteile investiert.


„Neben jahrzehntelanger Erfahrung und Reputation aus unzähligen Projekten ist unsere Standortlage mittlerweile ein großer Wettbewerbsvorteil,“ so Geschäftsführer Henrik Greschner. Neben Werken von Volkswagen, Tesla, BMW und Porsche befinden sich viele andere moderne Kunden und Zulieferer für Elektromobilität und Elektroindustrie im näheren Einzugsbereich der Firma. Durch die Übernahme des Industrieobjektes habe man zudem weitere Flächen „für ein perspektivisches Wachstum“ entwickeln können. Die jüngste Investition wurde auch auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten geplant und durch die BAFA über die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft unterstützt.

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