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Strukturwandel in der Lausitz: Ministerin mahnt mehr Präsenz des Bundes an

Mit dem Kohleausstieg steht die Lausitz vor einem tiefgreifenden Umbau. Regina Kraushaar kritisiert, dass Spitzenverantwortliche des Bundes zu selten vor Ort erscheinen und wichtige Projekte nur langsam vorankommen.

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In der Oberlausitz sorgt man sich um das Gelingen des Strukturwandels. Denn nach wie vor ist die Region in den Landkreisen Bautzen und Görlitz von Abwanderung und dem Verlust von Arbeitsplätzen geprägt. Quelle: Robert Michael/dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa

Dresden. Die sächsische Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) fordert von der Bundesregierung mehr Engagement bei der Begleitung des Strukturwandels in der Lausitz. Sie sehe nicht so oft „die für den Strukturwandel auch verantwortlichen Spitzenführungskräfte im Bund hier bei uns im Land“, sagte die CDU-Politikerin MDR Aktuell.

Die Infrastrukturministerin verwies zudem darauf, dass die Umsetzung des Ausstiegs aus der Braunkohle ein jahrelanger Prozess sei. „Also dass in der Lausitz alles super läuft, kann man schon deswegen nicht sagen, weil wir ganz, ganz viele von den Projekten ja noch gar nicht umgesetzt haben“, sagte Kraushaar.

Zuletzt hatte die CDU-Politikerin den Bundestag bereits zu einer zügigen Befassung mit dem Neubau der Bahnstrecke von Dresden nach Prag aufgefordert. Das Projekt soll die Reisezeit zwischen beiden Städten von derzeit zweieinhalb Stunden auf eine Stunde verkürzen.

SZ

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