Jannik Packenius
Dresden. Dresden wächst als Zentrum der europäischen Halbleitertechnik immer weiter. 2025 unterstützte das Amt für Wirtschaftsförderung zwölf Unternehmen bei Investitionen in der Stadt. Mit dabei sind Ansiedlungen aus dem Hochtechnologiebereich, Existenzgründungen und Start-ups. Die Anfragen stammen unter anderem aus Taiwan, Japan und den USA.
Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka (CDU) kennt die Stärken der Stadt: „Dass global agierende Unternehmen hier investieren, beweist, dass eine dauerhafte Niederlassung in Dresden mittlerweile als absolut notwendig betrachtet wird.“
Neuansiedlungen stärken bestehende Wertschöpfungsketten
Dort wo Zukunftstechnologie wächst, braucht es auch Partnerunternehmen und Zulieferer. Mitutoyo aus Japan ist Weltmarktführer in der Präzisions-Längenmesstechnik und schon seit Längerem in Dresden aktiv. In seinem neuen Kompetenz-Center im Dresdner Süden stellt das Unternehmen jetzt Lösungen für die Halbleiter- und Elektroindustrie aus.
Mit Marketech International Corp. aus Taiwan und dem US-amerikanischen Marktführer für Laborautomatisierung, Elemental Scientific Inc., kommen außerdem zwei Zulieferer für die Halbleiterfertigung nach Dresden. Die Neuansiedlung von Pfaffelhuber Recycling in Cossebaude trägt zu einer besseren Kreislaufwirtschaft bei.
SZ


