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Besuch aus Japan bei Ebara in Dresden

Als Zulieferer für die Chipindustrie ist das Unternehmen international gefragt. Masao Hodai vom japanischen Mutterkonzern nahm jetzt die jüngsten Investitionen am Standort Dresden in Augenschein.

Lesedauer: 2 Minuten

Bild zeigt drei Männer auf Rundgang in der Firma.
EBARA COO Masao Hodai aus Japan (Mitte) auf Rundgang durch den Dresdner Standort. Fotos: EBARA / Tommy Halfter

Von Annett Kschieschan

Dresden. Besonderer Besuch bei Ebara in Dresden-Weixdorf: Masao Hodai, Chief Operating Officer des Mutterkonzerns EBARA Precision Machinery Company, schaute sich in den Produktionsgebäuden um. Im Fokus stand dabei vor allem das 2021 errichtete Overhaul-Center für Vakuumpumpen. Aber auch das moderne Warenlager und die gerade entstehenden Schulungsräume beeindruckten den Besuch. Ein gemeinsames Mittagessen mit der Belegschaft rundete das Treffen ab. Bevor es für Masao Hodai zurück nach Tokio ging, standen noch Kundengespräche in Dresden auf dem Plan.

 „Der Besuch von COO Masao Hodai stärkt unseren Standort innerhalb des Silicon Saxony-Raumes und zeigt, welche wichtige Stellung die Halbleiterindustrie in Dresden für das Headquarter von Ebara in Japan einnimmt. Unsere Fortschritte in Sachen Sicherheit, Qualität, CO2-Reduktion und Marktgewinnung haben beeindruckt. Alle Mitarbeitenden fühlen sich durch die Visite aus Japan sehr geehrt“, so Dr. Reinhart Richter, Geschäftsführer bei Ebara in Dresden.

Überholzentren für Vakuumpumpen

Die EBARA Precision Machinery Europe (EPME) GmbH hat ihren Hauptsitz in Sauerlach bei München und ist die europäische Vertriebs- und Servicegesellschaft der EBARA Corporation Tokio. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben einer der führenden Produzenten von Vakuum- und Halbleitersystemen, die zur Herstellung von Wafern, Flüssigkristallen, Solarzellen und anderen Hightech-Produkten verwendet werden. Ebara beschäftigt weltweit über 19.000 Mitarbeiter und beliefert 16 der Top 20 Hersteller der Chip-Industrie. 2021 eröffnete EBARA in Dresden sein zweites modernes Überholzentrum für Vakuumpumpen. Ein weiteres gibt es im englischen Livingston.

Das Bild zeigt zwei Männer.
Dr. Reinhart Richter, Geschäftsführer EBARA Precision Machinery Europe und Masao Hodai, COO EBARA Precision Machinery Company, Tokio (von links).

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