Chemnitz. Der AOK-Bundesverband hat sein Mandat für den Content der Arbeitgeberkommunikation nach einem europaweiten Pitch an eine Agentur-Allianz bestehend aus muehlhausmoers aus Berlin sowie der zebra | group (mit Mindbox) und chemmedia aus Chemnitz vergeben. Man habe bewusst ein Allianzmodell gewählt, um den „Anforderungen einer modernen Arbeitgeberkommunikation in besonderer Weise gerecht“ zu werden. Es gelte, Content, Technologie, regionale Differenzierung und digitale Weiterentwicklung zu verbinden. Ziel sei es, die Kommunikation für die rund 1,3 Millionen Arbeitgeber in Deutschland noch relevanter, effizienter und wirksamer auszurichten.
muehlhausmoers bringt besondere Expertise in den Bereichen Content-Strategie und Content Marketing mit. Die zebra | group hat langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit verschiedenen AOKs sowie in integrierter Markenführung, technologischer Plattformentwicklung und der Steuerung komplexer Kommunikationssysteme. chemmedia ist insbesondere für die technische Umsetzung und die Weiterentwicklung der Online-Seminare und E-Learning-Angebote verantwortlich.
Arbeitgeber im Fokus
„Wir betreuen rund 1,3 Millionen Arbeitgeber, die entscheidende Partner bei der Versorgung unserer 27 Millionen Versicherten sind. Wir verstehen es als eine unserer Kernaufgaben, sicherzustellen, dass Arbeitgeber alle relevanten sozialversicherungsrechtlichen Themen sowie Ansätze zur Gesundheitsförderung bedarfsgerecht und zeitnah erhalten, um ihre Mitarbeitenden bestmöglich zu
begleiten und administrative Prozesse schlank zu halten“, sagt Jens Martin Hoyer, stellvertretender
Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Zu den Aufgaben der Agentur-Allianz gehören die Betreuung und die Weiterentwicklung des zentralen Fachportals aok.de/fk ebenso wie Newsletter, Magazine, E-Paper, Online-Seminare, Social Media, Podcasts und E-Learning-Angebote. Eine besondere Herausforderung sei die gezielte Regionalisierung für die elf eigenständigen AOKs sowie in der Übersetzung komplexer sozialversicherungsrechtlicher Themen in verständliche, zielgruppengerechte und kanaladäquate Formate.
„Für uns ist dieses Mandat mehr als ein Pitchgewinn“, sagt Joerg G. Fieback, CEO der zebra | group. Es zeige, „dass Auftraggeber für komplexe Kommunikationsaufgaben zunehmend Partner suchen, die Strategie, Inhalte, Plattformen und technologische Umsetzung zusammen denken“. Gerade in stark ausdifferenzierten, regionalen und fachlich anspruchsvollen Kommunikationsräumen brauche es keine Einzellösungen, „sondern belastbare Systeme, die Inhalte, Kanäle und regionale Anforderungen wirksam miteinander verbinden.“ Die Zusammenarbeit ist auf fünf Jahre angelegt und umfasst neben der operativen Umsetzung insbesondere die kontinuierliche strategische und technologische Weiterentwicklung der Kommunikationsarchitektur. (WiS)


