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Events kurbeln die Tourismuswirtschaft an

Veranstaltungen locken Besucher von außerhalb nach Dresden - und sind damit ein echter Wirtschaftsfaktor.

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Menschen drängen sich am Elbufer in Dresden
Die Konzerte von Schlagersänger Roland Kaiser locken Tausende nach Dresden. Aber auch kleinere Events sind für die Tourismuswirtschaft wichtig. Foto: Marion Doering

Dresden. Öffentliche Veranstaltungen bringen Abwechslung in den Alltag. Sie sind aber auch ein wichtiger Motor für den Tourismus. Darauf weist der Tourismusverband Dresden hin. Egal, ob Sport, Musik, Theater, Kongresse oder diverse Mitmach-Angebote – wo etwas los ist, reisen auch mehr Besucher von außerhalb in die sächsische Landeshauptstadt. „Veranstaltungen sind für den Dresdner Tourismus kein Bonus, sondern eine zentrale wirtschaftliche Säule. Wenn wir langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen derartige nationale und auch internationale Events strategisch geplant, gefördert und gemeinsam mit der Stadt umgesetzt werden“, so Sebastian Klink, Vorsitzender des Tourismusverbandes.

Gute Zusammenarbeit ist das A und O

Hotellerie und Gastronomie verzeichnen demnach bei Veranstaltungshöhepunkten „nicht selten Umsatzsteigerungen von 50 bis 100 Prozent im Vergleich zu eventfreien Zeiten“. Allein die Roland-Kaiser-Fans hätten im Jahr 2023 für einen touristischen Umsatz von 21,5 Millionen Euro gebracht. „Das verdeutlicht, wie stark auch einzelne Events zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt beitragen können. Es steht außer Frage, dass es sich lohnt, diesen Weg strategisch weiterzugehen“, so Sebastian Klink weiter. Dafür setzt der Verband auf die enge Zusammenarbeit mit dem Rathaus. Bedingung dafür sei, „dass zentrale Fragen frühzeitig gemeinsam gedacht und geplant werden“. Hier habe man vor allem das Thema Sicherheit im Blick, dessen Umsetzung aufgrund der Vorgaben zum Schutz öffentlicher Events für Veranstalter immer teurer wird. (WiS)

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