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Löhne in Sachsen: Wo die Menschen am meisten verdienen

Das Statistische Landesamt hat analysiert, wo die Arbeitnehmer 2021 sachsenweit am meisten verdient haben - und wo am wenigsten. Das Ost-West-Gefälle ist weiterhin erkennbar.

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Man sieht viele Münzen und Banknoten
Das Statistische Landesamt hat am Dienstag Zahlen veröffentlicht, nach denen Menschen in Dresden am meisten verdienen. © dpa

Von Fionn Klose

Dresden/Kamenz. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Dresden verdienen sachsenweit am meisten Geld. Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes lag der durchschnittliche Verdienst 2021 bei einem Bruttoverdienst von 37.661 Euro. Damit belegt die Landeshauptstadt Platz 97 im deutschlandweiten Vergleich mit 400 anderen Kreisen.

In Deutschland verdienten die Menschen 2021 im Durchschnitt 38.188 Euro. Das waren 1.226 Euro mehr als 2020. Zwischen den Landkreisen im Bundesgebiet gibt es große Unterschiede: Die innerdeutsche Spanne bewegte sich zwischen 27.723 Euro im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz und 61.200 Euro in der Kreisfreien Stadt Wolfsburg.

Anstieg der Löhne im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verdienst lag in Sachsen 2021 bei 33.466 Euro. Im Vergleich zu 2020 stiegen die Gehälter im Sachsenmittel um 1.007 Euro an. Mit 4,4 Prozent stiegen die Löhne im Landkreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge am stärksten an.

Nur in Leipzig (36.438 Euro) und Chemnitz (34.139 Euro) lagen die Gehälter über dem sächsischen Durchschnitt. Die niedrigsten Löhne bekamen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Erzgebirgskreis (29.392 Euro) und im Landkreis Görlitz (29.792 Euro).

Ost-West-Gefälle weiterhin zu bemerken

Laut Statistischem Bundesamt ist das Ost-West-Gefälle bei den Gehältern weiterhin vorhanden. Mit einem Pro-Kopf-Verdienst von 38.212 Euro lag die Stadt Jena als einziger Kreis der fünf ostdeutschen Flächenländer über dem gesamtdeutschen Durchschnitt.

Mit 135 Euro über dem Bundesdurchschnitt reihte sich danach Potsdam (38.053 Euro) ein. Lediglich die ostdeutschen Städte Dresden und Leipzig knackten die 36.000-Euro-Marke beim Pro-Kopf-Verdienst. Im Gegensatz dazu lagen 148 der 324 westdeutschen Kreise (45,7 Prozent) über dieser Marke. (SZ)

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