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Photovoltaik-Unternehmen aus Sachsen insolvent – Investor gesucht

Das Photovoltaik-Unternehmen Clen Solar aus Schneeberg ist in Schieflage geraten. Das Amtsgericht Chemnitz hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Wie es mit den 40 Mitarbeitern weitergeht – und welche Rettungsoption geprüft wird.

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Das Photovoltaik-Unternehmen Clen Solar aus Schneeberg ist in Schieflage geraten. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa


Von Tobias Winzer

Schneeberg. Das Photovoltaik-Unternehmen Clen Solar aus Schneeberg (Erzgebirgskreis) ist in Schieflage geraten. Das Amtsgericht Chemnitz habe Ende Juni ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens angeordnet, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Es sei ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden.

Den Angaben zufolge ist das Unternehmen vor allem aufgrund massiver Kostensteigerungen und der allgemein schwierigen Lage in der Solarbranche in die Krise geraten.

Wir stehen noch ganz am Anfang des Verfahrens und loten zunächst erfolgversprechende Sanierungsmöglichkeiten aus

Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler

Clen Solar arbeitet für Unternehmen, Kommunen, landwirtschaftliche Betriebe sowie die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die 40 Mitarbeiter begleiten Photovoltaik-Projekte von der Planung über die Umsetzung bis zur Wartung. Auch Anlagen für Energiespeicher, Mieterstrom, E-Mobilität und Freiflächen-Photovoltaik setzt Clen Solar um. Der erzgebirgische Betrieb ist dabei Teil der Primutec Solutions Group mit insgesamt 42 Standorten in Deutschland und den Niederlanden.

Geschäftsbetrieb von Clen Solar läuft weiter

„Wir stehen noch ganz am Anfang des Verfahrens und loten zunächst erfolgversprechende Sanierungsmöglichkeiten aus“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler. Trotz der angespannten Situation des Unternehmens laufe der Geschäftsbetrieb weiter. „Das ist ein gutes Signal. Zudem wurden die Mitarbeiter sowie zentrale Kunden und Partner über die Lage informiert.“

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird für Ende August bis Anfang September angestrebt, heißt es. Möglicherweise könnte der Einstieg eines Investors die Rettung für das Unternehmen sein. Ziel sei es, die vorhandenen strukturellen und wirtschaftlichen Potenziale zu nutzen.

SZ

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