Der Dresdner Fahrradhändler Bike 24 verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen Umsatzrückgang von 10,5 Prozent auf 55,3 Millionen Euro. Das teilte das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatzrückgang sei auf die zurückhaltende Verbraucherstimmung zurückzuführen.
Gleichzeitig verzeichne das Unternehmen ein ungebrochen starkes Wachstum in den lokalisierten Märkten Spanien, Frankreich und Italien. Dort erreichte Bike24 ein durchschnittliches Umsatzplus von 109 Prozent. Dennoch blieb der Anteil am Gesamtumsatz mit knapp neun Millionen Euro gering.
Der wichtigste Markt bleibt für den Dresdner Onlinehändler die DACH-Region. 64 Prozent seines Umsatzes, etwas mehr als 35 Millionen Euro, erwirtschaftete das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Bike 24 verzeichnet Verluste im ersten Quartal
„Wie von uns und anderen Branchen-Experten erwartet, sind wir in ein herausforderndes erstes Halbjahr 2023 gestartet. Neben der zurückhaltenden Verbraucherstimmung bekommen wir auch zu spüren, dass der Frühling in diesem Jahr länger auf sich warten lässt“, berichtet Andrés Martin-Birner, Mitgründer und CEO von BIKE24. „Wir sehen aber bereits, dass sich die Gesamtsituation langsam verbessert und gehen davon aus, dass wir im zweiten Quartal wieder auf unseren Wachstumskurs zurückkehren.“ Der Trend zum Fahrradfahren sei in Europa ungebrochen und werde sich noch verstärken.
Im ersten Quartal 2023 schrieb der Onlinehändler Verluste in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast sieben Millionen Euro.
Weiterführende Artikel
- Dresdner Online-Händler Bike 24 sieht fünf Megatrends für Fahrräder
- Dresdner Onlinehändler Bike 24: Hobbyradler werden sparsamer
- Bike 24 belohnt seine Angestellten
Man sei bestens für die anstehende Fahrradsaison gerüstet, teilte Timm Armbrust, Finanzchef bei BIKE24 mit. „Mit unserer stetig steigenden Kundenbasis und den auf die einzelnen Märkte individuell zugeschnittenen Angeboten sind wir in der Pole-Position, um von der erwarteten Erholung des Sektors überproportional zu profitieren.“


