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Konzern kauft eine der großen Dresdner Softwarefirmen

Systema mit 240 Beschäftigten gehört nun zu Accenture. Was altmodische Mikrochipfabriken damit zu tun haben.

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Georg Moeritz

Dresden. Mit den Dresdner Mikrochipfabriken ist auch das Softwareunternehmen Systema gewachsen: auf mehr als 240 Beschäftigte. Am Dienstag ist der Dresdner Betrieb vom weltweit tätigen Beratungsunternehmen Accenture übernommen worden, das 791.000 Mitarbeiter hat.

Systema-Gründer Manfred Austen sagte in Dresden, mit Accentures Fähigkeiten in Künstlicher Intelligenz, Ingenieurwesen und Lieferketten könne der Betrieb Innovationen vorantreiben. Austen hatte Systema 1993 gegründet, mit seiner Frau Inge Schöll-Austen und vier Mitarbeitern.

Systema war an Automatisierung bei Infineon beteiligt

Zur Automatisierung der Chipfabrik von Infineon hat Systema beigetragen, auch Globalfoundries und Bosch gehören nach früheren Angaben zu den Kunden des mittelständischen Dresdner Unternehmens. Käufer Accenture erhofft sich von der Übernahme, in der Halbleiterbranche rascher zu wachsen.

Ausgerechnet in den großen Chipfabriken mit ihrer Hochtechnologie sind laut Accenture viele Produktionsanlagen nicht auf dem neuesten Stand. „Viele Schritte wie Materialfluss und Produktwechsel sind noch nicht vollständig automatisiert, vor allem in Europa“, schreibt das Unternehmen.

Systema setzte laut Geschäftsbericht im Jahr 2023 rund 21 Millionen Euro um. Dazu trug der Verkauf der Büroimmobilie am Manfred-von-Ardenne-Ring bei.

SZ

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