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Innovative Sicherheitslösungen können zum Wettbewerbsvorteil für sächsische Betriebe werden

Unter dem Begriff Silicon Saxony, als Anspielung auf das Silicon Valley in den USA, wird Sachsen als eines der Technologiezentren Europas angesehen.

Lesedauer: 2 Minuten

Bildquelle: Mateusz Feliksik via pexels

Hier sind nicht nur diverse große Tech-Unternehmen wie Bosch oder Infineon vertreten, sondern viele Unternehmen gehen aktuell den Schritt, sich durch technische Modernisierung besser im Markt zu platzieren. Dabei stehen unter anderem innovative Sicherheitslösungen im Fokus.

Vom passiven Schutz zu aktiver Sicherheit

Veraltete Technologien sind eine der größten Sicherheitslücken, die ein Unternehmen haben kann. Auch, was die Überwachungstechnik angeht. Über Jahrzehnte waren klassische starre Überwachungskameras mit Videokassette der Standard. Solche passive Sicherheitskonzepte, die rein reaktiv nach manueller Auswertung des Bildmaterials funktionieren, sind heute nicht mehr zeitgemäß. Um für mehr Sicherheit zu sorgen und stellenweise sogar für mehr Effizienz im Betrieb zu sorgen, setzen die Unternehmen in Sachsen heute größtenteils auf smarte Überwachungssysteme, welche unter anderem Lösungen wie eine Dome Überwachungskamera implementieren.

Mit automatischer und intelligenter 360-Grad-Überwachung wird ohne Aufwand für umfassende Sicherheit gesorgt, sodass sich die Mitarbeiter im Betrieb auf das Wesentliche konzentrieren und möglichst produktiv arbeiten können.

Physische und digitale Absicherung

Im heutigen, von der Digitalisierung geprägten Unternehmenswettbewerb, ist die Schnittstelle zwischen physischer und digitaler Sicherheit für die Gesamtstabilität immens wichtig. Die beste digitale Absicherung mit hochmodernen Serverräumen und Kamerasystemen bringt überhaupt nichts, wenn nicht auch für die nötige physische Sicherheit gesorgt wird, damit die digitalen Konzepte eben auch effektiv und verlässlich funktionieren können.

Hinzu kommt die Sicherheit für das Arbeitsmaterial, Geräte oder Maschinen in den Unternehmen. Bei Produktionsunternehmen wie beispielsweise bei Infineon, würde der Ausfall von Maschinen und Geräten, durch Beschädigung oder Diebstahl, schnell auch zu einem finanziellen Fiasko werden können. Sich davor zu schützen, ist eine der Grundvoraussetzungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei helfen gute Zutrittskontrollen, welche einmal mehr physische und digitale Sicherheit kombinieren. Zum Beispiel in Form von biometrischen Zugangskontrollen, bei denen nur befugte Mitarbeiter, durch Verifizierung über Fingerabdruck oder Gesichtsscan, Zutritt erhalten. Ein Vorteil ist neben dem schnellen Zugang, dass kein physischer Schlüssel benötigt wird, der verloren gehen oder gestohlen werden könnte.

Förderungen in Sachsen

Damit könnten Unternehmen in Sachsen einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen Betrieben aus anderen Regionen erlangen. Bis 2027 stellt das Bundesland hunderte Millionen Euro als Förderung bereit. Die wichtigsten Programme kommen von der Sächsischen Aufbaubank, der EFRE/JTF-Technologieförderung und dem Technologiegründerfonds Sachsen. Das gilt auch keines Weges nur für große, erfolgreiche Unternehmen, sondern insbesondere auch für kleinere und mittlere Unternehmen. Bei diesen könnte eine finanzielle Unterstützung für moderne Sicherheitslösungen den Grundstein für eine Sicherheitsinfrastruktur legen, die den Kauf teurerer neuer Maschinen oder Geräte überhaupt erst ermöglichen würde. Ohne ausreichendes Sicherheitskonzept in teure Gerätschaften zu investieren, könnte für KMU`s schnell den Ruin bedeuten, falls durch Diebstahl, Vandalismus oder Elementschäden etwas passieren sollte. Die Zuschüsse gehen aber über rein technologische Anschaffungen hinaus. Gefördert werden auch Beratungsleistungen zur Optimierung der Sicherheitskonzepte sowie Schulungsmaßnahmen für die Belegschaft. Nur mit guter Planung und qualifizierten Mitarbeitern kann ein Sicherheitskonzept schließlich auch wirklich effektiv wirken, denn Cybersicherheit ist Teamarbeit.

Nachhaltigkeit und ESG-Konformität durch effiziente Sicherheitstechnik

Ein im modernen Unternehmensumfeld immer wichtigerer Faktor ist die Erfüllung von ESG-Kriterien. Innovative Sicherheitslösungen leisten hier einen direkten Beitrag zur Nachhaltigkeit sächsischer Betriebe. Modernste Überwachungssysteme und smarte Sensoren verbrauchen schließlich nicht nur deutlich weniger Energie als veraltete Analogtechnik, sondern lassen sich auch direkt in die Gebäudesteuerung integrieren. Dadurch entsteht echtes Einsparpotenzial im Alltag. Beispielsweise können Beleuchtung oder Heizung in ungenutzten Hallen und Arealen vollautomatisch heruntergeregelt werden, sobald das Sicherheitssystem registriert, dass sich dort keine Personen aufhalten. Unternehmen senken auf diese Weise ganz nebenbei ihren CO₂-Fußabdruck und steigern ihre Energieeffizienz. Gleichzeitig erfüllen sie so die immer strenger werdenden Governance-Vorgaben für nachhaltiges Wirtschaften, was sich einmal mehr positiv auf das gesamte Unternehmensimage auswirkt.

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