Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat einen neuen Einrichtungsgegenstand in seinem Büro in der Dresdner Staatskanzlei. Dies hat der Regierungschef jetzt auf seinem Instagram-Kanal öffentlich gemacht – verbunden mit einer politischen Botschaft.
Hintergrund ist ein Gegenbesuch der Lehrlinge der Elbe Flugzeugwerke (EFW) bei Kretschmer, nachdem dieser das Werk am Dresdner Flughafen kürzlich besucht hatte. Die Azubis brachten etwas mit: einen Flugzeugtrolley, der „mit viel Kreativität und handwerklichem Können“ zu einem beleuchteten Kühlschrank umgebaut wurde. „Das ist doch cool, oder? Vor allem mit dem Licht – das sieht doch mega aus“, kommentierte Kretschmer das Geschenk.
Dass Kretschmer den Besuch der EFW-Lehrlinge in der Staatskanzlei öffentlich macht, hat aber auch einen politischen Hintergrund. Angesichts der finanziellen Krise, in der sich die beiden sächsischen Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden befinden, nutzte er seinen Instagram-Post auch für eine ernste Botschaft.
„Für uns als Staatsregierung ist klar: Dresden braucht seinen Flughafen – für die Mobilität, vor allem aber für die tausenden Arbeitsplätze, die in der Region mit ihm zusammenhängen. Denn ohne Flughafen kein Flugzeugbau in Dresden“, so Kretschmer.
SZ


