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Sachsens Umweltminister fordert weiter niedrigere Mehrwertsteuer für Gastronomen

Die Mehrwertsteuer für die Gastronomie soll wieder auf Normalniveau steigen, viele Betreiber fürchten nun um ihre Existenz. Ein grüner Minister aus Sachsen will ihnen helfen.
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Man sieht Sachsens Landwirtschaftsminister Günther.
Sachsens Landwirtschaftsminister Günther (Grüne) auf der Grünen Woche. © SZ/Veit Hengst

Dresden. Sachsens Vize-Ministerpräsident Wolfram Günther (Grüne) hat dafür plädiert, den reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie beizubehalten. „Ich bin klar dafür, dass wir auch über das Jahresende hinaus nachhaltig dauerhaft bei sieben Prozent Mehrwertsteuer in der Gastronomie bleiben“, erklärte der Landwirtschaftsminister am Dienstag. Gasthäuser brauchten eine Perspektive. „Gasthäuser im ländlichen Raum sind Orte, an denen gesellschaftliches Leben stattfindet.“

Gastronomiebetriebe seien auch ein wichtiger Teil der lokalen Wirtschaft. „Die Frage, ob die Mehrwertsteuer zum Jahresende wieder auf 19 Prozent steigt, ist ausschlaggebend für das Überleben zahlreicher Gastrobetriebe“, so Günther weiter. Seiner Meinung nach müsste der Mehrwertsteuersatz auch in der Gemeinschaftsverpflegung abgesenkt werden – etwa in der Schulverpflegung und in Kantinen. (dpa)

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